Innenminister lobt seine 20.054 Abschiebungen - aber zeitgleich kamen 33.000 neue Migranten

Eine Zahl fehlte bei der großen Präsentation der Abschiebungs-Statistik durch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP): Er betonte nur, wie viele Migranten außer Landes gebracht worden sind, die Zahl der Neuankömmlinge ging etwas unter – diese war wesentlich höher.

Denn während Gerhard Karner beim aktuellen Medientermin positiv herausstrich, dass im Vorjahr 13.500 Migranten außer Landes gebracht worden sind und nun im Jahr 2025 nochmals weitere 6054 Afghanen, Syrer, etc. Österreich wieder verlassen mussten, ging etwas unter, wie viele Migranten in diesen eineinhalb Jahren in unser Land einsickern konnten. Es waren laut Daten des Innenministeriums nämlich 33.000 Zuwanderer – und somit um 12.946 mehr als gegangen sind.

Die Zahl der Asylwerber in Österreich ist somit deutlich gestiegen. Das als Erfolg zu verkaufen, würden andere Politiker wohl nicht wagen.

Auf den Social-Media-Kanälen fragen sich auch die User, was mit den schon früher uneingeladenen angekommenen 120.000 Syrern sowie den 80.000 Ukrainern passiert ist. Dazu kam heute eine Antwort des Innenministers: Immerhin 500 Syrer konnten schon dazu bewegt werden, wieder aus Österreich in ihre Heimat zu reisen. Wenn für die Außerlandesbringung von nur 500 Syrern auch weiterhin sechs Monate benötigt werden, dauert es rein rechnerisch etwa 120 Jahre, bis sie alle wieder Österreich verlassen haben.

Wenn künftig weiterhin in eineinhalb Jahren 12.946 Migranten mehr nach Österreich kommen als abgeschoben werden, dann bedeutet dies einen Zuwachs von 43.000 Nicht-Österreichern in nur 5 Jahren. Für die Steuerzahler fallen – wenn diese Zuwanderer so wie bisher hauptsächlich in Wien bleiben – in eineinhalb Jahren Kosten von etwa 23 Millionen Euro allein durch den Bezug der Mindestsicherung an.

Übrigens: 49 Prozent der zwangsweise Außerlandesgebrachten (3188 Personen) wären zuvor straffällig gewesen, also fast 1600.

Credit: BMI